Stromspartipps

  Inhaltsverzeichnis

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Arbeitsplatzbeleuchtung

Aufzug: Bequem aber...

Backen mit Restwärme

Beleuchtung

Bewegungsmelder

Dachrinnenheizung

Dämmung spart Heizkosten

Deckel auf die Kochtöpfe

Den eigenen Körper dämmen

Druckluftwerkzeuge prüfen

Dusche statt Vollbad

Energiesparlampen entlasten....

Ferien

Gebrauchtes Wasser wieder verwenden

Gefriergeräte abtauen

Gefriergeräte erneuern

Geschirr mit weniger Energie und Wasser säubern

Haushalt bietet Einsparpotential für Strom

Heizkörper nicht zustellen

Heizungsmodernisierung spart Geld

Heizungsthermostate richtig benutzen

Induktionskochen

Kaffeemaschinen

Klimatisierungsgeräte

Küchengeräte nicht elektrifizieren

Küchengeräte zur Wassererwärmung benutzen

Kühlschrank mit Naturkälte betreiben

Kühlschränke und Gefriergeräte richtig aufstellen

Leuchtstofflampen

Licht

Luftbefeuchter mit Heizungsverdampfer

Mikrowelle spart doppelt

Monitor ausschalten

Netzteile

Nudeln kochen mit weniger Strom

Pumpen

Rückschlagventil

Spülen nur mit Stopfen

Standby-Betrieb

Staubsauger

Steckerleiste mit Schalter

Strommessgeräte - so geht’s!

Tiefgefrorenes schoned auftauen

Töpfe und Pfannen sollten zum Herd passen

Wärmedämmung

Wärmefühler: Hände

Warmes Wasser benutzen

Wäschetrockner

Waschmaschine bietet Sparmöglichkeiten

Warmwasseranschluss von Spül- und Waschmaschinen

    Arbeitsplatzbeleuchtung
    Wer seinen Arbeitsplatz direkt beleuchtet, spart im Vergleich zu Raumbeleuchtungen richtig Strom. Wer am Arbeitsplatz sitzt, kann dann alle anderen Lampen ausschalten.
    Aufzug: Bequem aber...
    Bevor der Aufzug benutzt wird, sollte folgende Überlegung angestellt werden: Wäre es nicht besser für meine Kondition, wenn ich die Treppe benutze? ;-)
    Backen mit Restwärme
    Auch beim Backen sollte die Restwärme der Geräte genutzt werden. Deshalb: Bei erreichter Backtemperatur frühzeitig das Gerät ausschalten. Auf diesem Weg lässt sich bei gas-, wie strombetriebenen Backvorrichtungen Energie und Geld sparen. Das gilt übrigens auch für Tiefkühlpizza.
    Beleuchtung
    Wer bei der Beleuchtung Strom sparen will, sollte unbedingt beachten, dass die Lebensdauer von Energiesparlampen im Vergleich zu Glühlampen mindestens acht mal so hoch und die Lichtausbeute mindestens fünf mal so hoch ist. Überall, wo Licht länger brennen soll, sollten Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzt werden.
    Versuchen Sie zudem, so viel Tageslicht wie möglich zu nutzen, das spart Strom und fördert auch das Wohlbefinden. Rüsten Sie Lichtschalter auf Gängen, im Keller oder im Speicher und die Außenbeleuchtung mit Zeitschaltuhren und Bewegungsmeldern aus.
    Bewegungsmelder
    Bewegungsmelder sind äußerst praktisch: Sie schalten Beleuchtungen automatisch ein, wenn Bewegungen verzeichnet werden und nach einer gewissen Zeit wieder aus. Das spart bei Außenbeleuchtungen beispielsweise viel Strom.
    Dachrinnenheizung
    Dachrinnenheizungen schützen vor allem vor Frostschäden bei kalten Wetterbedingungen. Sie sind aber auch sehr stromintensiv und sollten deshalb nur kontrolliert eingeschaltet sein.
    Dämmung spart Heizkosten
    Eine gute Dämmung bei Fenstern und Türen spart wertvolle Heizenergie und senkt somit die Heizkosten. Zudem ist es für das Wohlbefinden nicht gerade angenehm, wenn es in allen Ecken zieht. Unsere Tipps: Einfach verglaste Fenster können durch Wärmeschutzverglasung ersetzt werden. Eventuell ist auch der zusätzliche Einbau von Vorsatzfenstern oder Vorsatztüren sinnvoll. Fugen im Falz von Fenstern und Türen sollten elastisch abgedichtet werden.
    Deckel auf die Kochtöpfe!
    Jedes Töpfchen braucht sein Deckelchen...oder so ähnlich. Das gilt besonders in der Küche, denn die Garzeiten der Gerichte lassen sich deutlich verkürzen, wenn durch die Verwendung des passenden Deckels keine Energie aus dem Topf entweichen kann.
    Übrigens kann man Kartoffeln mit nur einer Tasse Wasser garen.
    Den eigenen Körper dämmen
    Wenn man sich an kalten Tagen einfach einen Pullover überzieht, anstatt die Heizung aufzudrehen, kann man Energie und Geld sparen. Schon ein Grad weniger Raumtemperatur spart etwa sechs Prozent der Heizkosten.
    Druckluftwerkzeuge prüfen
    Wenn Druckluftwerkzeuge oder Kupplungen undicht sind, muss die verpuffte Druckluft ständig mit elektrischer Energie nachgepumpt werden. Deshalb sollte die Funktionsfähigkeit des Öfteren geprüft werden.
    Dusche statt Vollbad
    Wer öfter duscht als badet, spart Energie und Wasser. Für öffentliche Duschen in Vereinsheimen o.ä. bieten sich Sparduschköpfe mit Duschunterbrecher an.
    Energiesparlampen entlasten die Umwelt
    Eine normale Glühlampe leuchtet etwa 1000, eine Energiesparlampe dagegen etwa 8000 Stunden. Wenn Sie z.B. eine normale 60-Watt-Glühlampe durch eine gleich helle 11-Watt-Energiesparlampe (elektronisch) ersetzen, müssen insgesamt 392 Kilowattstunden weniger Strom erzeugt werden. Das bedeutet: Die Umwelt wird durch fast acht Zentner (392 Kilogramm) weniger Kohlendioxid sowie weniger Flugasche, Schwefeldioxid und Stickstoff entlastet.
    Mit einer Energiesparlampe wird die Umwelt entlastet, aber auch Ihr Geldbeutel: Nach Abzug des Kaufpreises bleiben noch mindestens 35 Euro Ersparnis übrig. Wichtig: Verbrauchte Energiesparlampen gehören nicht in den Haus-, sondern in den Sondermüll oder wieder zurück an den Verkäufer.
    Ferien
    Ferien für den Stromzähler: Bevor der Urlaub angetreten wird, sollten alle Elektrogeräte (z.B. Elektroboiler, Kühlschrank, Fernseher, Videogerät, Akkuhaushaltgeräte, Kaffeemaschine, Antennenverstärker, Radiowecker) ausgeschaltet werden. Nicht vergessen: Um Geruchs- und Schimmelbildung zu vermeiden, sollte bei Kühl- und Gefrierschränken die Tür offen gelassen werden. Ebenfalls wichtig: Auf Stand-by verzichten.
    Gebrauchtes Wasser wieder verwenden
    Neben dem sparsamen Einsatz des Trockners gibt es noch eine weitere Möglichkeit Strom und auch Wasser zu sparen. Das beim Trocknen anfallende "Abwasser" sollte aus dem Auffangbehälter in eine große Gießkanne gegossen werden. Damit hat man dann Wasser zum Blumen gießen.
    Gefriergeräte abtauen
    Durch das regelmäßige Abtauen der Gefriergeräte kann die energiezehrende Eiskruste verhindert werden. Das macht weniger Mühe und geht schneller als die übliche verspätete Rettungsaktion, wenn sich die Tür des Gefrierschrankes vor Eis schon nicht mehr schließen lässt.
    Gefriergeräte erneuern
    Durch technische Verbesserungen wurde der Stromverbrauch von Gefriergeräten innerhalb der letzten 20 Jahre um etwa 40 Prozent gesenkt. In vielen Haushalten stehen jedoch noch Geräte, die mehr als zehn Jahre alt sind und die Haushaltskasse durch den erhöhten Stromverbrauch enorm schrumpfen lassen.
    Wer sich für einen neuen Gefrier- oder Kühlschrank entscheidet, sollte besonders achtsam sein, da viele billige Geräte nur eine dünne Dämmschicht haben und damit im Gegensatz zu teureren Geräten mehr Strom verbrauchen. Das vermeintliche Schnäppchen kann also auf lange Sicht ein teurer Fehlgriff werden.
    Geschirr mit weniger Energie und Wasser säubern
    Ohne großen Aufwand lassen sich auch beim Geschirrspülen leicht Wasser und Energie einsparen. Wer einen Geschirrspüler besitzt, sollte das Geschirr nicht von Hand vorspülen. Das Gerät sollte ohnehin erst angestellt werden, wenn es voll beladen ist. Das entsprechende Waschprogramm sollte sorgfältig nach Verschmutzungsgrad und Geschirrart ausgewählt werden. Hierüber informiert die Betriebsanleitung. Damit die Reinigungskraft des Geschirrspülers auch richtig zur Entfaltung kommt, sollte des weiteren die Siebkombination regelmäßig gereinigt werden.
    Haushalt bietet Einsparpotential für Strom
    Wer aus finanziellen und umwelttechnischen Gründen Energie sparen möchte, sollte auch wissen, wo die größten Einsparpotentiale im eigenen Haushalt liegen. Ganz oben rangiert mit 24 Prozent des gesamten Energieverbrauchs die Heizung, ihr folgen Kühlschrank und Gefriergerät mit jeweils 22 Prozent. Die Warmwasserbereitung in Bad und Küche schlägt mit 14 Prozent zu Buche. Der Elektroherd benötigt durchschnittlich acht Prozent, gleiches gilt für TV-Gerät, CD-Spieler und Heimcomputer. Waschmaschine und Wäschetrockner bringen es jeweils auf sieben Prozent, derweil die Beleuchtung durchschnittlich fünf und der Geschirrspüler zwei Prozent der in einem Haushalt benötigten Energie verschlingen.
    Heizkörper nicht zustellen
    Nur wenn die Heizkörper nicht hinter Sesseln oder Gardinen verschwinden, ist eine ausreichende Zirkulation der erwärmten Luft möglich. Wenn sich die warme Luft besser verteilen kann, genügt auch eine energiesparendere Thermostateinstellung für ein angenehmes Raumklima.
    Heizungsmodernisierung spart Geld
    Hauseigentümer können sich von einem Energieberater ihres Versorgers beraten lassen, wie viel Energie und Kosten sie durch die Modernisierung ihrer veralteten Heizungsanlage einsparen können. Beispielsweise erhöht sich die Energieausnutzung bei einer Umstellung auf Brennwerttechnik um etwa 30 Prozent. Der Energiegewinn ist auch vom eingesetzten Brennstoff abhängig. So ist bei Erdgas die Energieausnutzung höher als bei Heizöl.
    Heizungsthermostate richtig benutzen
    Von dem durchschnittlichen Energieverbrauch je bundesdeutschem Haushalt entfallen 24 Prozent auf Raumwärme. In diesem Bereich lohnt es sich besonders zu sparen. Mehrere Regeln gilt es dabei zu beachten:
    Räume sollten kurz und bei weit geöffneten Fenstern gelüftet werden. Während dieser Zeit sollten die Heizthermostate niedrig gestellt werden.
    Die Temperatur in einzelnen Räumen lässt sich über Thermostatventile regulieren. Durch Thermostate und automatische Regelmechaniken lässt sich die Heizungsanlage sparsam einstellen.
    In Räumen, in denen Sie sich weniger aufhalten, können sie die Temperatur um einige Grad senken. Nachts können Sie die Raumtemperatur ruhigen Gewissens um fünf Grad Celsius absenken, außerdem sollten Sie die Rollläden, Fensterläden oder Vorhänge schließen. Jedoch: Die Temperatur in einem Raum sollte nicht niedriger als zwölf Grad Celsius liegen - sonst dauert es zu lange, den Raum wieder aufzuheizen.
    Nicht ausreichend abgedichtete Fugen an Fenstern und Türen sollten besser abgedichtet werden.
    Wenn Ihr Heizkörper gluckert oder über ein Stück kalt bleibt, sollte er entlüftet werden. Es ist außerdem ratsam, die Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachbetrieb warten zu lassen. Etwaige Farbschichten auf Heizkörpern verschlechtern die Wärmeabgabe.
    Induktionskochen
    Beim Induktionskochen heizen sich die Kochplatten sehr schnell auf und verbrauchen deshalb nahezu ein Viertel weniger Energie und Zeit. Das Aufkochen geht vier Mal schneller als bei herkömmlichen Kochmethoden. Das Aufheizen der Kochstelle entfällt, die Hitze wird direkt in der Pfanne oder im Topf erzeugt. Ein weiterer Vorteil: Es wird weniger Abwärme erzeugt, sodass die Abluftventilatoren weniger arbeiten müssen. Auch das spart Energie.
    Kaffeemaschinen
    Der neue Trend geht zu Könnern, die viele verschiedene Sorten Kaffee kochen können. Denken Sie daran, dass so eine Maschine eine hohe Anschlussleistung von bis zu 2000 W hat.
    Benutzen Sie zum Sparen diese Maschinen nicht! Wissen Sie wieviel Kaffeepulver Sie allein für die Anschaffungskosten kaufen können? Allein die Einstellung der richtigen Dosierung für den "optimalen Kaffeegenuss" und die Standbyschaltung vieler Maschinen wird das E-Werk freuen.
    Benutzen Sie die Warmhaltekannen und keine Warmhalteplatten der Maschinen.
    Klimatisierungsgeräte
    Klimatisierungsgeräte verbrauchen sehr (zu) viel Strom. Denken Sie bei der Konzeption des Raumprogramms daran, möglichst effektiv vorzugehen, um auf diese Stromfresser verzichten zu können. Sollte das nicht möglich sein, schauen Sie sich nach sparsameren Alternativen um. Wenn es nicht anders geht, lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten und kaufen sie bloss nicht billig.
    Küchengeräte nicht elektrifizieren
    Muss das denn sein? Elektrische Dosenöffner, elektrisches Brotmesser, elektrische Saftpresse - außer dem elektrischen Geschirrtuchhalter ist in der "modernen" Küche scheinbar alles zu finden. Doch viele dieser neuen Helfer brauchen wir nicht wirklich, oder?
    Küchengeräte zur Wassererwärmung benutzen
    Egal ob Eier, Kaffee oder Tee - mit den zugehörigen Küchengeräten lässt sich das benötigte heiße Wasser energiesparender zubereiten als im Kochtopf oder im Kessel auf der Herdplatte. Kaffeemaschine, Wasserkocher und Eierkocher helfen deshalb beim Sparen.
    Kühlschrank mit Naturkälte betreiben
    An frostigen Wintertagen kann man mit einer einfachen Idee Strom sparen. Einfach zwei alte Tetra Pak mit Wasser füllen, auf dem Balkon hart gefrieren lassen und dann in das oberste Kühlschrankfach stellen. Beim Auftauen des Eises wird aus dem Kühlschrank Wärme aufgenommen und so wertvoller Strom (über 50 Prozent - mit dem Strommessgerät gemessen) gespart. In der Zwischenzeit gefrieren schon wieder die nächsten zwei Tetra Pak.
    Kühlschränke und Gefriergeräte richtig aufstellen
    Der Kühlschrank sollte seinen Standort nicht neben der Heizung oder dem Herd finden. Dort ist es ihm zu warm und es kostet ihn unnötig viel Kraft (Strom), die Kühltemperatur im Innern zu halten. Das Gefriergerät fühlt sich aus denselben Gründen im kühlen Keller am wohlsten. Außerdem sollten die Lüftungsschächte freigehalten werden. Die Geräte brauchen rundherum einige Zentimeter Platz.
    Leuchtstofflampen
    Der Wirkungsgrad von Leuchtstofflampen ist höher als der normaler Glühlampen, da sie mit der gleichen Menge elektrischer Energie wesentlich mehr Licht erzeugen. Umso mehr Leuchtstofflampen montiert sind, umso mehr Strom kann gespart werden. Elektronische Vorschaltgeräte tragen erheblich zur Stromersparniss bei.
    Licht
    Schalten Sie nicht benötigte Lichtquellen aus.
    Wählen Sie die richtige Beleuchtungsart: Geringe Allgemeinbeleuchtung und direkte, kräftige Arbeitsplatzbeleuchtung.
    Reinigen Sie Lichtquellen und Leuchten regelmäßig, um ein gutes Beleuchtungsniveau zu erhalten.
    Tauschen sie alte Leuchtstoffröhren aus. Sie gewinnen bis zu 40% mehr Licht.
    Luftbefeuchter mit Heizungsverdampfer
    Luftbefeuchter mit Heizungsverdampfer verbrauchen viel Strom. Testen Sie, ob ein energiesparender Wasserverdunster den gleichen Effekt für die Verbesserung Ihrer Raumluft erzielt.
    Mikrowelle spart doppelt
    Der richtige Einsatz einer Mikrowelle spart Zeit und Geld. Bei kleineren und mittleren Portionen wird viel Energie gespart. Zudem lohnt sich der Einsatz einer Mikrowelle bei der Zubereitung von Tiefkühlkost und Fertiggerichten.
    Monitor ausschalten
    PC-Monitore verbrauchen jede Menge Strom. Deshalb kann man seinen Strombedarf erheblich senken, wenn man den Monitor abschaltet. Die originellen Bildschirmschoner fressen bei voller Leistung zu viel Energie.
    Netzteile
    Netzteile verbrauchen immer Strom, auch wenn kein Gerät angeschlossen ist. Das merkt man daran, dass das Netzteil warm wird.
    Nudeln kochen mit weniger Strom
    Nudeln werden erfahrungsgemäß auch "al dente", wenn man sie mit dem Wasser erwärmt und nur kurz aufkochen lässt, anstatt sie fünf bis zehn Minuten bei mittlerer Hitze kochen zu lassen. Es ist vielleicht nichts für den italienischen Abend zu zweit, aber für Spaghetti a la "Miracoli" reicht es.
    Pumpen
    Heizungspumpen sollten nur laufen, wenn sie benötigt werden. Achten Sie darauf, dass Umwälzpumpen nicht permanent laufen, auch wenn die Heizung ausgeschaltet ist. Es gibt einfache Temperaturschalter, die Pumpen halb-manuell steuern k
    Rückschlagventil
    Um zu verhindern, dass warmes Wasser in eine kalte Wasserleitung gelangt, sind in Heizungs- oder Warmwasseraufbereitungsanlagen oftmals Rückschlagventile installiert. Leider wird nicht angezeigt, wenn das Teil kaputt ist. Lassen Sie es deshalb öfter mal checken, wenn ein Fachmann in der Nähe ist.
    Spülen nur mit Stopfen
    Das Spülen unter fließendem Wasser erhöht den Strom- und Wasserverbrauch unnötig. Deshalb: Immer den Stopfen in den Ausguss, auch bei wenig Geschirr.
    Standby-Betrieb
    Wenn Fernser, DVD-Player, Computer und ähnliches für mehrere Stunden nicht benötigt werden, sollten Sie ausgeschaltet werden. Der Stand-By-Betrieb verbraucht zwar weniger Strom, aber immer noch genug.
    Staubsauger
    Fegen Sie doch mal zur Abwechslung! Leeren Sie Staubsaugerbeutel regelmässig.
    Zum Thema Allergie: Je mehr Filter ein Sauger enthält, desto mehr muss der Motor leisten. Vor 10 Jahren hatten Staubsauger 1000 Watt Leistung heute schon 2000 Watt.
    Steckerleiste mit Schalter
    Eine Steckerleiste mit integriertem Schalter erleichtert das Stromsparen bei Stand-by-Geräten wie der Stereoanlage, bei Fernseher und Videogerät sowie beim Computer. Nicht mehr nach der Steckdose bücken oder hinter den Geräten herumturnen, sondern einfach die Steckerleiste zugänglich platzieren und wirklich jedes Mal die Geräte ausschalten, wenn sie nicht benutzt werden.
    Strommessgeräte - so geht's!
    Strommessgeräte können erheblich dazu beitragen, energieintensive Geräte im Haushalt aufzuspüren. Fragen Sie einfach mal bei Ihrem Regionalversorger oder in der örtlichen Verbraucherberatungsstelle nach, ob Sie bei ihm ein solches Gerät ausleihen können!
    Das Strom-Messgerät wird wie ein Verlängerungskabel zwischen Steckdose und Haushaltsgerät geschaltet. Es gibt den Verbrauch in Kilowattstunden an. Fangen Sie mit den größten Stromschluckern an, also bei den Kühl- und Gefriergeräten. Messen Sie alle Geräte durch, die oft genutzt werden. Dazu zählen auch Fernseher und Video-Geräte, die im "Stand-by-Betrieb" arbeiten. Bevor sie sich ein neues Gerät kaufen, auf dem sie übrigens am Energie-Label den Stromverbrauch erkennen können, sollten Sie prüfen, wo Sie nicht andernorts noch Strom einsparen können.
    Tiefgefrorenes schonend auftauen
    Tiefkühlkost sollte grundsätzlich rechtzeitig aus dem Gefrierfach genommen und bei Zimmertemperatur aufgetaut werden. Beim Auftauen in der Mikrowelle, im Topf oder im Backofen wird unnötig Energie verschwendet. Es empfiehlt sich auch, tiefgefrorenes Fleisch einen Tag vor dem Gebrauch aus dem Gefrierfach zu nehmen und im obersten Fach des Kühlschranks aufzutauen. Nicht nur, dass das Fleisch langsam auftaut (um Faserrisse zu vermeiden), die Kälte wird auch noch an den Kühlschrank abgegeben, der somit weniger arbeiten muss und weniger Strom verbraucht.
    Töpfe und Pfannen sollten zum Herd passen
    Damit keine Wärme verloren gehen kann, sollten die zum Kochen verwendeten Töpfe und Pfannen zur verwendeten Kochstelle des Elektroherdes passen. Außerdem sollten sie einen möglichst glatten Boden haben, damit die Wärme von der Kochplatte über eine große Auflagefläche weitergegeben werden kann.
    Wärmedämmung
    Eine wirkungsvolle Wärmedämmung ist ein wichtiger Schritt, um Energie zu sparen. Denn gegen Kälte, die durch Wände, Decken, Fußböden, Fenster und Türen eindringt, muss man anheizen. Nachfolgend einige Tipps:
    Selbstklebende Schaumstoffstreifen helfen beim Abdichten von Türen und Fenstern.
    Dämmmaterial vermeidet Wärmeverluste bei schlecht isolierten Dächern.
    Ein schlecht isolierter Keller macht die Räume im Erdgeschoss fußkalt - hier helfen Teppichböden mit einer Isolierschicht oder an der Kellerdecke befestigte Dämmplatten.
    Isolierfenster reduzieren den Wärmeverlust.
    Werden in Heizkörpernischen, die nach außen sehr dünnwandig sind, Dämmplatten angebracht, dringt weniger Kälte ein und es entweicht weniger Wärme nach außen.
    Wärmefühler Hände
    Testen Sie den Stromverbrauch der Haushaltsgeräte mit der bloßen Hand: Wenn Sie Ihre Hände auf PC, Bildschirm, Drucker, Fernseher, Videorecorder, Radio oder Hi-Fi-Anlage legen und Sie die Wärme spüren, dann verbrauchen die Geräte viel Strom.
    Warmes Wasser benutzen
    Wasser, das für Tee, Kaffee oder zum Kochen erhitzt werden soll, kann als warmes Wasser aus der Zentralheizung entnommen werden. Der Wirkungsgrad und die Kosten für warmes Wasser aus der Zentralheizung sind erheblich günstiger als für Wasser, das elektrisch erwärmt wird.
    Wäschetrockner
    Wenn schon nicht auf den stromfressenden Wäschetrockner verzichtet werden soll, dann ist er unbedingt so energiesparend wie möglich einzusetzen. Je höher die Schleuderleistung der Waschmaschine, desto trockener ist die Wäsche und desto weniger Strom verbraucht der Trockner. Außerdem sollte der Trockner nur voll beladen benutzt werden. Einzelstücke zu trocknen verbraucht unnötig Strom.
    Waschmaschine bietet Sparmöglichkeiten
    Der Energieverbrauch lässt sich auch beim Wäsche waschen reduzieren. So reichen bei der Waschmaschine 60 Grad für normal verschmutzte Wäsche völlig aus. Es lohnt sich aus Stromsparsicht nur mit einer vollen Maschine zu waschen. Außerdem sollten Sparprogramme aktiviert werden. Beim anschließenden Trocknen stellt sich die Frage, ob es wirklich immer der Trockner sein muss. Wenn es gar nicht ohne dieses Gerät geht, sollte mit weniger Hitze getrocknet werden. Das ist gut für die Wäsche und den Geldbeutel.
    Warmwasseranschluss von Spül- und Waschmaschine
    Spülmaschinen verbrauchen ebenso wie Waschmaschinen die meiste Energie, um das verwendete Wasser zu erwärmen. Der Anschluss dieser Geräte an eine Warmwasserzufuhr ist daher zu empfehlen. Doch Vorsicht: Es ist darauf zu achten, ob das Gerät für den Anschluss an die Warmwasserleitung vorgesehen ist. Weiterhin macht diese Aktion nur Sinn, wenn aus Ihrer Leitung schon nach ungefähr fünf Litern warmes Wasser kommt. Wenn nicht, bekommt die Maschine nur kaltes Wasser, der Boiler oder die Heizanlage muss das in die Leitung abgegebene ungenutzte Warmwasser aber trotzdem ersetzen und verbraucht damit unnötig Energie.